Malaysia Reisebericht
Wo Regenwald auf Skyline trifft - Kontraste entdecken
Unsere Malaysia Reise im Überblick
Level
Natur
Abenteuer
Mobilität
Preis/Leistung
Reiseart: Backpacking
Reisezeit: Ende Februar/Anfang März
Reisedauer: 16 Tage
In diesem Malaysia Reisebericht teilen wir unsere Erfahrungen aus 16 Tagen Backpacking.
Wir haben wieder unsere Rucksäcke gepackt und sind nach Malaysia aufgebrochen. Während unserer 16 Tage starteten wir in Kuala Lumpur, bevor es für uns weiter nach Semporna zum Tauchen ging. Danach wartete mit der Flusssafari auf Borneo eines der Highlights der Reise auf uns. Den Abschluss bildete Kota Kinabalu, von wo aus wir schließlich weiterreisten.
Hier durften wir extreme Kontraste kennenlernen. Durch Erzählungen auf vorherigen Reisen wurde uns des Öfteren Malaysia als Tauchparadies empfohlen. Dem müssen wir natürlich nachgehen. Unsere Erfahrungen rund um das Tauchen in Semporna und die bekannten Tauchgebiete haben wir übrigens in einem separaten Beitrag ausführlich festgehalten.
Allerdings war es für uns alles andere als ein Paradies. Warum es so war, erfährst du in unserem Malaysia Reisebericht.
Erwartungen vs. Realität
Hier hatten wir in Malaysia ein ziemlich gemischtes Bild. Gerade im Hinblick auf das bekannte Tauchparadies hatten wir uns überall türkis-blaues Wasser vorgestellt. Weit draußen auf dem Meer war das auch genau so. Am Festland sah die Realität jedoch oft anders aus. In vielen Orten lag ein Müllteppich neben dem nächsten, besonders in Semporna beim sogenannten Bajo, einem auf Stelzen gebauten Dorf. Dort war die Menge an Müll so groß, dass wir teilweise kaum etwas anderes sehen konnten.
Dazwischen leben viele sehr arme Familien mit zahlreichen Kindern, die uns durchgehend angebettelt haben. Dabei gab es kaum Berührungsängste, sodass wir teilweise aufpassen mussten, dass uns nichts aus der Hand genommen wird. Egal ob wir ignoriert, verneint oder etwas gegeben haben, das Betteln ging oft sehr hartnäckig weiter. Besonders in Semporna war das für uns extrem präsent. Insgesamt wirkte Malaysia für uns, abgesehen von Kuala Lumpur, deutlich dreckiger als erwartet.
Ganz anders ist das Bild dann in Kuala Lumpur selbst. Die Kontraste fallen sofort auf. Saubere Straßen, freundlichere Menschen und ein insgesamt deutlich moderneres Stadtbild. Während man sich zuvor noch durch kleine Orte oder Stelzendörfer bewegt, steht man hier plötzlich vor riesigen Wolkenkratzern. Aus einfachen Wegen werden breite, geteerte Straßen direkt bis vor die Hochhäuser. Ein Leben zwischen extremer Armut und großem Wohlstand, oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Großstadt und ihre Sklyline
Müllberge in Semporna
Inselparadies
Das hätten wir gerne vorher gewusst
Um direkt in Sipandan zu tauchen, benötigt man einen Advanced-Open-Water Tauchschein. Da wir nur unser Open-Water Zertifikat haben, war das für uns leider nicht möglich.
Malaysia gehört in Asien definitiv zu eines der teureren Länder.
Das würden wir das nächste Mal anders machen
Die Safari in Borneo hat uns so gut gefallen, da würden wir das nächste Mal deutlich mehr Zeit einplanen. Warum die Flusssafari für uns zu den absoluten Highlights der Malaysia-Reise gehört hat, erzählen wir ausführlich in unserem separaten Reisebericht.
Borneo an sich hat auch super viel zu bieten, da hätten wir lieber dort länger Zeit verbracht, als in Kota Kinabalu.
Kosten unserer Malaysia Reise
Die Kosten für die jeweiligen Aktivitäten oder Lebensmittel wurde bereits angerissen. Dazu kommen noch die Transfers zwischen den jeweiligen Städten bzw. der eine Inlandsflug, sowie alle Unterkünfte.
Unser Ziel ist meist das selbe: Beim Essen und den Unterkünften sparen und dafür lieber die Abenteuer erleben, um eine unvergessliche Zeit zu haben.
Insgesamt sind wir für unsere 16-tägige Reise, trotz vieler Abenteuer wie Tauchen oder die Safari, mit knapp 28 Euro pro Person pro Tag sehr gut gefahren.
Malaysia Reisebericht: Unser Fazit
Dieser Malaysia Reisebricht zeigt für uns die Kontraste des Landes. Malaysia für uns kein typisches Backpacker-Land. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern in Asien ist es deutlich teurer und für das gleiche Budget bekommt man anderswo einfach mehr.
Um die wirklich schönen Seiten des Landes, vor allem die Inseln, zu erleben, braucht man ein entsprechend höheres Budget.
Deshalb eignet sich Malaysia aus unserer Sicht eher für einen klassischen Urlaub. Inselhopping lässt sich hier richtig gut umsetzen und auch als gezielter Tauchurlaub rund um Sipadan ist es definitiv empfehlenswert.
Für uns auf Weltreise war das Ganze finanziell einfach schwer umzusetzen. Würden wir nochmal wiederkommen, dann ganz bewusst für einen bestimmten Fokus auf das Tauchen oder für einen längeren Dschungeltrip.
Weitere Malaysia Reiseberichte
Tauchen in Malaysia
Hier findest du alle Infos rund ums Tauchen in Semporna!
Borneo Flusssafari
Hier findest du alle Infos zu unserer Flusssafari am Kinabatangan River!





