Fidschi Aktivitäten: Abenteuer mit Adrenalin

Fidschi Aktivitäten: Abenteuer mit Adrenalien

Es gibt kaum ein Reiseland, in dem wir so viele unvergessliche Momente hatten!

Hey, schön dass du an unseren Abenteuergeschichten und den spannenden Fidschi Aktivitäten interessiert bist und bis hier her geklickt hast. Du kannst es uns glauben, du wirst schon beim Lesen Lust bekommen dich direkt in die Spots zu stürzen, let‘s go!

Allgemeine Informationen zu unserer Route, den Kosten und unseren Erfahrungen findest du in unserem ausführlichen Fidschi Reisebericht. Hier geht es dagegen ausschließlich um die spannendsten Aktivitäten und Abenteuer, die wir auf den Inseln erlebt haben.

Von Tauchen über Nachtspeerfischen bis hin zu Wanderungen, diese Fidschi Aktivitäten sind uns besonders in Erinnerung geblieben!

Scuba Diving: Unser Open-Water-Zertifikat

Ganz spontan haben wir uns beim Divecenter Blue Lagoon auf Nacula Island vorgestellt und konnten bereits am nächsten Tag mit unserem Open-Water-Kurs starten. Das Divecenter gehört zu SSI, letztendlich ist es aber egal, ob du deinen Kurs bei SSI oder PADI machst. Voraussetzung war lediglich, dass wir über Nacht das E-Learning in der deutschsprachigen SSI-App absolvieren. Die Theorie ist dabei definitiv machbar, vor allem eher zeitintensiv als wirklich schwer.

Am nächsten Morgen starteten wir nach einer kurzen Wiederholung direkt mit den ersten Skills im Pool. Noch am selben Nachmittag ging es bereits ins Meer, wo wir die ersten Übungen auf bis zu 12 Metern Tiefe machten. Am zweiten Tag folgten die restlichen Skills und insgesamt drei weitere Tauchgänge im Meer.

Besonders der letzte Tauchgang war für uns ein echtes Highlight. Da alle Übungen bereits abgeschlossen waren, konnten wir den Tauchgang einfach nur genießen und zum ersten Mal komplett entspannt in die Unterwasserwelt eintauchen. Nach nur zwei Tagen hielten wir schließlich unser Open-Water-Zertifikat in den Händen.

Mit dem Divecenter waren wir insgesamt sehr zufrieden. Das Team war freundlich und geduldig, die Ausrüstung in gutem Zustand und die Dive Sites nach kurzen Bootsfahrten schnell erreichbar. Zudem war Blue Lagoon eines der günstigeren Divecenter auf den Yasawa-Inseln.

  • Kosten: 400 Euro 

Und an dieser Stelle: Das ist dein Zeichen, deinen Tauchschein zu machen! Wir waren auf unserer Weltreise inzwischen schon mehrfach tauchen und können ehrlich sagen, dass es eines der schönsten Erlebnisse überhaupt ist. Viele haben am Anfang Respekt vor den Skills, aber glaub uns: Alles ist machbar und absolut kein Hexenwerk. Diese Ruhe unter Wasser und das Gefühl in der Unterwasserwelt lassen sich kaum in Worte fassen. Wenn du schon länger darüber nachdenkst, dann trau dich!

Fun Dive: Tauchen mit Bullsharks

Wenn du deinen Tauchschein schon hast, kannst du dich auf viele schöne Dive Sites oder sogar spezielle Tauchgänge freuen. Als wir auf unserer letzten Insel Waya-Lailai waren, tauchte Hannes mit Bullsharks. Und das nur ca. eine Woche nach dem Tauchschein, das war also sein erster richtiger Tauchgang und dann direkt mit so einem Highlight! 

Gebucht hatte ich bei den ‚Yasawa Tropical Divers’, einem ganz kleinen Dive Center welches leider auf Google Maps nicht zu finden ist. Das Briefing war sehr gut und jeder Taucher bekam eine 1:1 Betreuung durch einen Dive Guide. Die Stimmung war durch die Freundlichkeit und Offenheit sehr locker, zugleich zeigten sie eine professionelle Durchführung des ganzen Tauchganges, sodass Hannes sich sehr sicher gefühlt hat. Es gibt hier sogar die Möglichkeit ohne einen Tauchschein diesen Bullshark Dive zu machen. Hierfür musst du allerdings am Vortag einen kleinen Tauchgang durchführen, sodass der Dive Guide  dich einschätzen kann ob der Tauchgang mit den Haien möglich ist oder aus Sicherheitsgründen abgesagt werden muss.

Die Bullshark Dive Site liegt in der Nähe der Inseln Waya-Lailai und Kuata und ist nach eine ca. 15-minütigen Bootsfahrt zu erreichen. Auf nur 12 Meter Tiefe setzt du dich hinter eine kleine Steinmauer auf einen vorgefertigtes Plato. Von hieraus kannst du diese schönen und gewaltigen Tiere beobachten wie sie ihre Kreise drehen. Eine Sichtung der Bullsharks kann natürlich nicht garantiert werden, jedoch ist dies ein zuverlässiger Spot, auch ohne anfüttern.

  • Kosten: 134 Euro (mit OW Zertifikat)

Nachtspeerfischen auf Fidschi

Hannes‘ absolutes Hightlight war das Nachtspeerfischen. Das wird überwiegend von den Homestays und nicht von den Resorts angeboten wird. Das hat auch einen einfachen Hintergrund: Die Locals, welche das Speerfischen anbieten, leben davon. Sie fangen die Fische um diese zu essen und so die Familien zu ernähren. Wir als Touristen sind nur die Zuschauer bei ihrem natürlichen und notwendigen Auftreiben von Nahrung. Im Besten Fall sind wir eine hilfreiche Unterstützung!

Die Erfahrung selbst war einfach unglaublich. Mitten auf dem offenen Meer, umgeben von absoluter Dunkelheit, während man nur den kleinen Lichtkegel der eigenen Taschenlampe sieht. Es war ein purer Adrenalinkick. Gleichzeitig hat es mich körperlich und mental komplett gefordert. Insgesamt waren wir etwa zweieinhalb Stunden draußen auf dem Meer und dabei permanent in Bewegung. Während du schwimmst, hältst du gleichzeitig den Speer und die Taschenlampe in der Hand. Sobald du einen Fisch entdeckst, musst du abtauchen, die Luft anhalten und versuchen, ihn zu erwischen. Das war enorm anstrengend.

Vor allem die Dunkelheit macht etwas mit dir. Du siehst fast nichts außer dem Bereich, den deine Taschenlampe gerade beleuchtet. Irgendwann ist dann sogar ein Riffhai direkt an mir vorbeigeschwommen. Tagsüber und mit anderen Menschen um dich herum wirkt das wahrscheinlich halb so wild, aber alleine mitten in der Nacht im offenen Meer fühlt sich das plötzlich ganz anders. Trotz allem würde ich diese Erfahrung sofort wieder machen und wirklich jedem empfehlen. Man sollte allerdings körperlich fit sein und definitiv keine Angst vor dem dunklen Meer haben.

  • Kosten: 25 Euro

Zwischendurch gab es immer wieder Momente, in denen es komplett still war. Genau dann realisiert man plötzlich, wie privilegiert das eigene Leben eigentlich ist. Wir gehen einfach in den Supermarkt und kaufen Lebensmittel, die jederzeit verfügbar sind. Die Menschen hier fahren gehen mehrmals pro Woche alleine hinaus, um Nahrung für ihre Familien zu finden.

Aktivitäten mit Adrenalin: Nachtspeerfischen auf Fidschi
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Schnorcheln mit Haien

Viele Homestays und Resorts bieten Schnorchelausflüge an. Wir haben uns mit für einen Ausflug auf dem offenen Meer entschieden, bei welchem wir mit Schwarz- und Weißspitzflossenhaien schnorcheln konnten.

Hierfür sind wir von unserem Homestay auf der Wayalailai Inseln ca. 25 Minuten mit dem Boot gefahren, ehe wir ins Meer springen konnten. Dort sind nahezu immer Haie und für unsere Auffassung nur wenig Touristen. Wir waren insgesamt ca. 10 Gäste alleine auf dem offenen Meer und wurden von ca. 12 Haien umzingelt. Diese Haie zeigen keine Scheue und kommen sehr nah an dich ran, sie haben sogar Lisa berührt. Die Haie zeigen nur Interesse, das gilt nicht als Angriff. Diese Haie sind sehr friedlich und sollten auch so behandelt werden. Was wir in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnen möchten ist, dass die Haie hier angefüttert werden. Das Thema ist umstritten und wir stellen hier nur die Fakten dar und möchten keine Diskussion eröffnen. 

  • Kosten: 25 Euro

Falls dir das zu viel Nervenkitzel ist, kannst du dir auch eine Schnorchelausrüstung schnappen und eines der vielen Hausriffe auf eigene Faust erkunden. Wir würden uns aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass jedes Homestay oder Resort eine Ausrüstung zum Ausleihen anbieten, falls du keine eigenen hast.

Wanderungen auf den Yasawa-Inseln

Je nach Insel besteht die Möglichkeit größere Berge bzw. vulkanische Hügel zu erklimmen. Hier müssen wir jedoch dazu sagen, dass diese sehr steil und hügelig sind. Die Routen sind meist nicht ausgebaut, sondern eher Naturtrails, weshalb eine Begleitung durch einen Guide empfohlen, manchmal auch Pflicht ist. Es besteht die Gefahr, dass du dich verläufst, dass ich auch anderen Gästen bei uns im Homestay passiert.

Deswegen ist ein gutes Schuhwerk und Trittsicherheit definitiv von Vorteil. Du wirst definitiv schwitzen und etwas zum Trinken brauchen, nehme hier ausreichend Wasser und Sonnenschutz mit. Zudem solltest du so früh wie möglich starten, um der Mittagssonne zu entgehen. Insgesamt kann man eher sagen, dass es Dschungelanstiege anstatt die klassischen Bergtouren sind, sie lohnen sich jedoch zu 100 Prozent.

Solltest du es geschafft haben, wirst du fast immer mit einem atemberaubenden 360 Grad Panoramablick belohnt. Du kannst Kilometerweit sehen und die umliegenden Inseln bestaunen. Ein Ausblick, den du so wahrscheinlich selten sehen kannst.

Hierfür eignen sich die Waya Insel / Wayalailai Insel, Naviti Insel oder Nacula Island besonders gut.

Schlammbaden auf Viti Levu

Auf der Hauptinsel Viti Levu gibt es nördlich von Nadi einen Ort, welcher für das Schlammbaden gut geeignet ist. Wir waren bei Sabeto Hot Springs and Mud Pool und haben hier die natürliche heiße Quelle ausprobieren.

Zunächst reibst du dich mit dem Schlamm am ganzen Körper ein, ja wirklich den ganzen Körper. Auch im Gesicht und in den Haaren. Anfangs ist es noch etwas komisch, aber das Gefühl ändert sich ziemlich schnell in ein angenehmes Wohlbefinden. Anschließend haben wir den Schlamm in der Sonne trocknen lassen, bevor es in das erste heiße Becken geht. Die Becken werden immer kühler, auch wenn man kühler nicht wirklich sagen kann. Vom ersten bis zum letzen Becken wirst du die Wärme von 30-40 Grad spüren. Deswegen gilt erst langsam rein gehen und sich an die Hitze gewöhnen, bevor du mit dem ganzen Körper rein gehst. Stück für Stück wirst du also „abgekühlt“ und der Schlamm aus den Poren gereinigt.

Zugegeben, man muss sich auf die spirituelle Reise einlassen, aber wenn du das machst ist es ein echt schönes Gefühl. Du wirst dich danach sehr rein und frei fühlen, fast wie neugeboren. Ein etwas anderes Erlebnis, aber auch eines, dass wir weiter empfehlen!

  • Kosten: 12 Euro

Rückblickend gehören diese Fidschi Aktivitäten zu den spannendsten Erlebnissen unserer gesamten Weltreise. Hier haben wir unsere Liebe zum Tauchen entdeckt, welche unsere gesamte weitere Reise entsprechend geprängt hat, leider auch finanziell haha 🙂 

Weitere Fidschi Reiseberichte

Fidschi Reisebericht

Hier findest du einen allgemeinen Reisebericht zu unserer Fidschi Reise!

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