Tokio Reise

Eine Stadt wie keine andere!

Tokio Reise: Unsere liebste Stadt

Suchst du unseren allgemeinen Japan Reisebericht mit Kosten, Erfahrungen und unserem Fazit? Dann findest du ihn hier.

Wir waren insgesamt 10 Tage in Tokio und das ist wirklich eine Stadt, in die ich jederzeit zurückkommen würde. Von Essen über Sehenswürdigkeiten bis hin zu den unterschiedlichen Stadtteilen ist Tokio meine (bisher) liebste Stadt in Japan, wenn nicht sogar überhaupt!

Nachdem wir Tokio besucht haben ging es für uns nach Osaka, von dort haben wir einige Tagesausflüge gemacht. Das solltest du bei deiner Japanreise nicht verpassen, schau also auch gerne bei diesem Blogbeitrag vorbei. 

Wie viele Tage solltest du in Tokio bleiben?

Wir würden dir mindestens 5 Tage in Tokio empfehlen.

Im Vergleich zu Osaka und Kyoto kann man hier aus unserer Sicht am meisten erleben und entdecken. Das liegt vor allem daran, dass Tokio aus enorm vielen unterschiedlichen Stadtteilen besteht, die sich teilweise komplett voneinander unterscheiden.

Dadurch musst du dich hier erst einmal orientieren und zurechtfinden. Aber genau das macht für uns den Reiz der Stadt aus.

Unsere Unterkunft in Tokio

Wir wissen, wie schwer es sein kann, in Japan gute und gleichzeitig bezahlbare Unterkünfte zu finden. Deshalb haben wir hier zwei Vorschläge für dich zusammengestellt. Beide Unterkünfte haben eine sehr gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.

Wir haben jeweils eine Low-Budget-Variante und eine Unterkunft für etwas mehr Budget herausgesucht.

Low Budget: Ogikubo Tombo⁠ Hotel

Für etwas mehr Budget: La’gent Hotel Shinjuku Kabukicho⁠

*Hinweis: Die Links sind Affiliate-Links. Wenn ihr über einen der Links bucht, bekommen wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis natürlich nichts. Du unterstützt damit gleichzeitig unseren Blog 🙂

Tokio mit Bus und Bahn

Wie bereits in unserem allgemeinen Japan-Reisebericht erwähnt, wirst du in Tokio nicht darum herumkommen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Das klingt zunächst vielleicht kompliziert, ist es aber überhaupt nicht. Wir haben für sämtliche Verbindungen einfach Google Maps benutzt und sind damit super zurechtgekommen. Dort wird dir genau angezeigt, welche Bahn oder welcher Bus wann fährt und wo du umsteigen musst.

Ansonsten können wir dir die Suica-Karte empfehlen. Damit kannst du deine Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bezahlen. Die Karte kannst du ganz easy direkt über dein Handy-Wallet hinzufügen und aufladen. Anschließend hältst du dein Handy einfach kontaktlos an das Lesegerät an den Stationen.

Unser wichtigster Tipp: Plane nach Stadtvierteln

Das ist uns vor allem in Tokio aufgefallen: Tokio lebt für uns von seinen Vierteln und nicht von einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Deshalb würden wir dir nicht empfehlen, einfach eine Liste mit 20 Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten und quer durch die Stadt zu fahren. Schau dir stattdessen an, welche Stadtviertel dich interessieren, und plane deinen Tag jeweils rund um ein oder zwei davon.

So kannst du viel entspannter durch die Gegend laufen, kleine Gassen entdecken und dich zwischendurch einfach treiben lassen. Und genau diese ungeplanten Momente waren für uns einige der schönsten in Tokio.

Im Folgenden zeigen wir dir unsere liebsten Stadtviertel in Tokio!

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Ginza - unser Lieblingsviertel

Ginza ist mein persönlicher Lieblingsstadtteil in Tokio. Ja, viele kennen Ginza vor allem wegen der zahlreichen Shoppingmöglichkeiten. Aber für uns macht vor allem der gesamte Flair des Viertels Ginza so besonders. Hier findest du riesige Shoppinghäuser und breite Straßen, aber gleichzeitig auch wunderschöne Grünanlagen, in denen du dem Trubel der Stadt ganz einfach entfliehen kannst.

Wir würden deinen Tag in Tsukiji beginnen. Starte morgens auf dem Tsukiji Outer Market und probiere dich dort durch die ganzen Köstlichkeiten. Und keine Sorge: Auch wenn es „Fischmarkt“ heißt, findest du hier natürlich nicht nur Fisch.

Von dort kannst du anschließend ganz entspannt zu Fuß Richtung Ginza laufen. Nimm den Uniqlo Flagship Store als Orientierung und lass dich anschließend einfach durch die Straßen treiben. Bummel ein bisschen durch die Shoppingstraßen, schau in die riesigen Kaufhäuser und lass Tokio auf dich wirken.

Danach kannst du weiter Richtung Kokyogaien National Gardenlaufen. Das ist eine wunderschöne Grünanlage, in der du plötzlich mitten in der Großstadt zur Ruhe kommen kannst. Auch der Kaiserpalast befindet sich in dieser Gegend.

Unsere Highlights in Ginza:

  • Tsukiji Outer Market
  • Uniqlo Flagship Store
  • durch die Shoppingstraßen treiben lassen
  • Kokyogaien National Garden
  • Kaiserpalast
  • Chao Chao Gyoza Ginza – ausgefallene und richtig leckere GyozA
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Japan-Tokio

Shibuya und Shinjuku

Diese beiden Stadtteile gehören definitiv zu den lebhaftesten und vollsten Gegenden Tokios. Wir würden sie trotzdem unbedingt miteinander kombinieren, da sie sich super an einem Tag verbinden lassen.

Shibuya

Schon einmal vorab: Shibuya Crossing ist für uns absolut overhyped. Die Kreuzung wirkt in echt super klein und ist für uns ehrlich gesagt auch nicht wirklich etwas Besonderes. Aber der Stadtteil selbst hat uns gut gefallen. Shibuya ist vergleichsweise kompakt und vieles ist sehr dicht beieinander. Du kannst hier wunderbar durch die Straßen laufen, shoppen und dich einfach treiben lassen.

Wenn du etwas mehr Ruhe möchtest, solltest du außerdem beim Meiji Shrine vorbeischauen.

Shinjuku

Gegen Nachmittag würden wir anschließend Richtung Shinjuku weiterziehen. Shinjuku ist vor allem für den großen Bildschirm mit der 3D-Katze bekannt. Und ja, das ist tatsächlich ganz nett anzusehen und hat uns jedes Mal wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ansonsten ist Shinjuku vor allem für seine Neonlichter, Bars und Clubs bekannt.

Hier findest du außerdem jede Menge typische japanische Spielhallen. Also genau der Ort, an dem man sein hart erspartes Erwachsenengeld hervorragend ausgeben kann, haha. Wir waren tatsächlich gemeinsam mit unseren Freunden einen Abend in einer Spielhalle und würden das auf jeden Fall einmal empfehlen.

Am besten lässt du dich hier gegen Abend einfach treiben. Wenn es langsam dunkel wird, kommen die bunten Neonlichter so richtig zur Geltung.

Unsere Highlights in Shibuya & Shinjuku:

  • Meiji Shrine
  • klassische Shopping-Spots
  • gute Essens-Spots in Shinjuku
  • 3D-Katze
  • Spielhalle in Shinjuku
  • bei Dämmerung durch die Straßen treiben lassen und die Neonlichter auf sich wirken lassen

Unsere Food-Spots dort:

  • Nikita Tamago Shinjuku: Hier gibt es für uns den besten Omuraisu mit Hamburg Steak! Achtung: Meistens gibt es eine längere Warteschlange! 
  • 日本油党新宿東南口支部: Direkt daneben findest du dieses ausgefallene Ramenrestaurant. Wir empfehlen dir die Ramen mit dem rohen Ei und Zwiebeln!
  • Menchirashi Shibuya: Hier bekommst du die beste Udon Carbonara!! Der Hype ist absolut gerechtfertigt und auch das Anstehen lohnt sich!
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Asakusa und Yanaka

Wenn du zwischendurch genug vom Großstadttrubel hast, sind Asakusa und Yanaka genau das Richtige. Wir fanden diese Gegenden deutlich entspannter und ruhiger.

Wir würden deinen Tag in Nezu beginnen. Hier findest du einen tollen, idyllischen kleinen Schrein, der ein schöner Start für den Tag ist.

Von dort geht es weiter Richtung Yanaka Ginza. Hier wird es wieder etwas lebendiger. Dich erwarten kleine Gassen, süße Shops und eine ganz andere Atmosphäre als in den großen und hektischen Stadtteilen.

Unser Tipp: Lass dich hier einfach treiben.

Danach kannst du mit dem Bus Richtung Asakusa Shrine fahren. Der Asakusa Shrine ist super groß und natürlich sehr bekannt. Trotzdem hatten wir nicht das Gefühl, dass es hier unangenehm voll war.

Wenn du etwas Besonderes unternehmen möchtest, können wir dir außerdem Sushi Matchaempfehlen. Das war mein Geburtstagsgeschenk und wir können es wirklich nur empfehlen! Dort machst du eine Cooking Class, bei der du lernst, wie Sushi zubereitet wird (es war so lecker!!) und zusätzlich gibt es einen kleinen Matcha-Kurs.

Unsere Highlights in Asakusa & Yanaka:

  • Nezu Shrine
  • Yanaka Ginza
  • Asakusa Shrine
  • Sushi- und Matcha-Cooking-Class bei @Sushimatcha_tokyo
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Shimokitazawa

Shimokitazawa ist wieder etwas komplett anderes. Das Viertel ist vor allem für seine Vintage- und Secondhand-Läden bekannt. Aber auch kulinarisch gibt es hier einiges zu entdecken.

Wir würden hierfür keinen kompletten Tag einplanen. Ein paar Stunden reichen vollkommen aus, um durch die Läden zu stöbern und das Viertel auf dich wirken zu lassen.

Unsere Highlights:

  • Vintage- und Secondhand-Läden
  • Vintage-Vibe
  • gute Matcha-Läden
  • STABLER Shimokitazawa Meatsand: für uns das beste Steak Sandwich
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Kamakura: Raus aus dem Großstadttrubel

Kamakura ist kein Stadtteil Tokios, lässt sich von dort aber super erreichen und ist perfekt, wenn du zwischendurch mal raus aus dem Großstadttrubel möchtest. Der kleine Ort liegt direkt am Meer und ist mit dem Zug nur etwa eine Stunde von Tokio entfernt. Und das Beste: Bei gutem Wetter hast du vom Strand aus sogar Sicht auf den Mount Fuji!

Wir waren am Ende unserer Japanreise sogar mehrere Tage in Kamakura, um noch einmal richtig zu entspannen. Du kannst den Ort aber genauso gut als Tagesausflug von Tokio aus besuchen und ein paar Stunden am Meer die Seele baumeln lassen.

Neben dem Strand gibt es hier kleine Gassen, gemütliche Shops und eine ganz andere Atmosphäre als im hektischen Tokio. Du kannst einfach durch den Ort schlendern und einen komplett anderen Vibe aufsaugen und dabei kaum glauben, dass du gerade einmal eine Stunde vom Stadttrubel entfernt bist.

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Du möchtest noch mehr Spots entdecken? Wir haben dir alle unsere Highlights und Empfehlungen in einer eigenen Japan Liste bei Google Maps gespeichert:

Fazit unserer Tokio Reise

Wie du vielleicht schon gemerkt hast: Wir sind absolute Tokio-Fans! Diese Stadt sollte bei einer Japanreise für uns auf jeden Fall ganz oben auf deiner Liste stehen. Im Vergleich zu Osaka und Kyoto ist Tokio für uns definitiv die abwechslungsreichste Stadt.

Genau deshalb würden wir dir auch empfehlen, nicht nur zwei oder drei Tage einzuplanen. Du brauchst ein bisschen Zeit, um die unterschiedlichen Stadtteile wirklich kennenzulernen und nicht nur die klassischen Sehenswürdigkeiten abzuhaken.

Und vielleicht wirst du Tokio danach genauso lieben wie wir. Für uns steht jedenfalls fest: Wir würden jederzeit wiederkommen.

Weitere Japan Reiseberichte

Japan Reisebericht

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Osaka Reise

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