Mongolei Roadtrip

Endlose Weiten, holprige Pisten und ganz viel Abenteuer

Mongolei Roadtrip: Unser Offraod-Abenteuer

12 Tage Offroad-Abenteuer durch die Mongolei: Mit unserem eigenen 4×4, Camping unter dem Sternenhimmel und jeder Menge praktischer Tipps für deinen Roadtrip.

Suchst du unseren allgemeinen Mongolei Reisebericht mit Kosten, Erfahrungen und unserem Fazit? Dann findest du ihn hier. In diesem Beitrag zeigen wir dir unseren Mongolei Roadtrip. Neben unserer Route teilen wir unsere Erfahrungen und geben dir praktische Tipps für deine eigene Reise.

Unser Mietwagen

Wir haben sowohl lokale Mietwagenanbieter als auch SIXT verglichen. Zu unserer Überraschung haben wir uns am Ende für SIXT entschieden, da wir dort ein besseres Auto zu einem besseren Preis bekommen haben. Die lokalen Anbieter hatten in einer niedrigeren Fahrzeugkategorie zwar teilweise günstigere Preise, aber bei den Straßenverhältnissen wollten wir auf Nummer sicher gehen und nicht am falschen Ende sparen.

Wir waren mit einem Toyota Land Cruiser 79 unterwegs und sind damit super zurechtgekommen. Besonders hilfreich war die automatische Seilwinde, die uns nicht nur einmal gerettet hat!

Unser Tipp: Buche deinen Mietwagen möglichst frühzeitig. Gerade in der Hauptsaison ist die Auswahl begrenzt und gute Fahrzeuge sind schnell vergeben.

Mietwagen-Ausstattung

  • 4×4: Für einen Offroad-Trip ein absolutes Must-have.
  • Ersatzreifen: Bei den Straßenverhältnissen definitiv wichtig.
  • Seilwinde: Hat uns mehrfach aus schwierigen Situationen geholfen und kann gerade bei tiefem Sand oder Schlamm Gold wert sein.

Wir haben unseren Mietwagen in „Ulaanbaatar/The Blue Sky Hotel“ angemietet. Unser Verkäufer war Eddie, er hat zufällig Erfahrung im Bereich Reiseplanung in der Mongolei und kann euch bei der ein oder anderen Frage sicher weiterhelfen, können ihn, als auch die Vermietung nur wärmstens empfehlen! Auch als wir steckengeblieben sind, waren wir bestens versorgt!

Weitere Tipps zur Ausstattung

Camping

Die Möglichkeiten, Campingausrüstung vor Ort zu bekommen, sind teilweise sehr begrenzt. Wenn du mit eigener Ausrüstung anreist, solltest du dich deshalb gut vorbereiten.

Unser Tipp: Frag direkt bei deiner Autovermietung nach. Die haben meist die passenden Connections. Wir haben unsere Campingausrüstung sogar direkt von unserem Mietwagenanbieter bekommen!

Wenn du deine eigene Ausrüstung von zu Hause mitbringst, solltest du neben den üblichen Dingen, die du auch für andere Campingtrips einpackst, besonders auf Folgendes achten:

  • Freistehendes Zelt: Sehr wichtig, da Heringe im festen oder sandigen Boden teilweise nur schlecht halten.
  • Schlafsack mit Comfort-Temperatur von etwa +5 bis +10 °C: Tagsüber kann es sehr warm werden, nachts und vor allem morgens wird es dagegen überraschend kalt.
  • Stirnlampe: Unbedingt einpacken, gerade wenn ihr euer Camp erst nach Sonnenuntergang auf- oder abbaut.

Kleidung

Auch hier kannst du dich grundsätzlich an dem orientieren, was du für einen normalen Outdoor-Trip einpacken würdest. Ein paar Dinge sind in der Mongolei aber besonders wichtig:

  • Dicke Schicht: Fleece- oder Daunenjacke für morgens und abends. Es wird wirklich kalt!
  • Buff, Sonnenbrille & Kopfbedeckung: Perfekt als Schutz vor Sonne und Sand.
  • Naturfarbene Kleidung: Deine Klamotten werden ziemlich sicher überall voller Sand und Staub. Helle Kleidung würden wir deshalb eher zuhause lassen. 

Unsere Route für 12 Tage

Ihr seid auf solchen Trips bestimmt genauso gespannt wie wir und wollt so viel wie möglich sehen. Die Mongolei ist jedoch unfassbar groß, weshalb es wichtig ist, nicht zu viele Kilometer einzuplanen. Bis auf wenige Hauptstraßen bestehen die Wege meist nur aus Schotter und tiefen Löchern, weshalb man des Öfteren nicht schneller als 50 km/h fahren kann. Und das gerne auch mal über längere Zeit, wodurch eine vermeintlich kurze Strecke plötzlich ewig dauern kann.

Grob könnt ihr mit 150–250 km pro Offroad-Tag und 300–400 km pro Tag auf Asphalt rechnen. Wir sind in 12 Tagen ca. 3.820 Kilometer und somit 347 Kilometer pro Tag gefahren. Das wurde zum Schluss etwas anstrengend, weshalb wir euch empfehlen würden, etwas weniger Fahrtstrecke einzuplanen.

Unser Tipp zur Routenplanung: Lasst eure geplante Route vorab von einem Einheimischen gegenchecken. Wir haben das direkt bei unserer Autovermietung gemacht und fanden es super hilfreich. Einheimische haben nochmal einen ganz anderen Blick auf die tatsächlichen Distanzen und Straßenverhältnisse und können euch an der ein oder anderen Stelle wertvolle Tipps geben oder auf bessere Alternativen hinweisen. Gerade bei den vielen Offroad-Strecken kann das einen großen Unterschied machen.

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Start in Ulaanbaatar

Gestartet sind wir in der Hauptstadt Ulaanbaatar und Richtung Süden aufgebrochen. Hier haben wir „Baga Gazriin Chuluu“ und „Tsagaan Suvarga White Stupa“ besichtigt, die verhältnismäßig nah an der Hauptstraße liegen. Die Anfahrt ist allerdings trotzdem herausfordernd, da es auch hier bereits über unbefestigte Pisten geht.

Bei beiden Stopps handelt es sich um beeindruckende Stein- und Felsformationen, die mitten in der sonst weitläufigen Landschaft liegen. Besonders bei der White Stupa lohnt es sich, zum Sonnenuntergang dort zu sein, dann leuchten die Felsen richtig schön und die ohnehin schon beeindruckende Landschaft bekommt nochmal eine ganz andere Stimmung.

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Von Dalanzadgad nach Bulgan – Yolyn Am Valley

Von hier aus sind wir über Dalanzadgad nach Bulgan gefahren. Nicht weit entfernt von Dalanzadgad befindet sich das „Yolyn Am Valley“, wo wir für einen Pferderitt angehalten haben. Dort gibt es auch einen bekannten, teilweise das ganze Jahr über gefrorenen Fluss. Selbst bei knapp 30 Grad kann man hier noch auf dem Eis laufen.

Auch wenn der Ritt nur etwa eine Stunde dauert, hat das Valley landschaftlich einiges zu bieten. Innerhalb kürzester Zeit geht es von saftig grünen Bergen zu steilen Felsvorsprüngen. Eine beeindruckende Abwechslung! Wir saßen seit unserer Kindheit das erste Mal wieder auf einem Pferd und haben es so sehr genossen. Vom anfänglichen Traben haben wir uns irgendwann etwas mehr getraut und die jugendlichen Guides gefragt, ob wir auch galoppieren dürfen. Und zack, sind wir im Renngalopp durch das Valley gedüst.

Ja, es wurde auch mal etwas kritisch, sich festzuhalten, und unsere Beine haben durch das viele Stehen am Ende ordentlich gezittert. Aber wir haben es alle so sehr genossen! Tastet euch langsam heran und traut euch ruhig, auch wenn ihr keine Vorerfahrung habt.

Um in dieses Valley zu kommen, sollte euer Auto etwas Bodenfreiheit haben und der Fahrer ein bisschen Mut mitbringen. Es gab Passagen, bei denen es ziemlich wackelig und steil wurde, sodass wir durch die Frontscheibe teilweise nur noch den Himmel und nicht mehr die Strecke gesehen haben, haha. Aber es ist auf jeden Fall machbar, ein kleines Abenteuer eben.

Ab hier beginnen auch die typischen Steppenpisten, die das Auto gefühlt die ganze Zeit durchrütteln.

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Bayanzag – einer unserer schönsten Sonnenuntergänge

Eines unserer Highlights war jedoch der Sonnenuntergang in Bayanzag, direkt neben Bulgan. Bayanzag ist eine riesige rote Felsformation, die sich besonders zum Sonnenuntergang lohnt. Wir empfehlen euch, etwa ein bis zwei Stunden vorher zu kommen, um zunächst auf den Felsen entlangzulaufen und die Aussicht zu genießen. Wichtig ist nur, dass ihr vor dem Sonnenuntergang wieder unten seid, um ihn von der anderen Seite anzuschauen.

Viele Besucher haben den Sonnenuntergang oben auf den Felsen angesehen. Dabei haben sie allerdings das eigentliche Farbenspiel verpasst. Wenn die letzten Sonnenstrahlen aus dem Westen auf die roten Felsen treffen, scheint die gesamte Formation wortwörtlich zu brennen. Diese besondere Farbenpracht bekommt ihr nur von der gegenüberliegenden Seite zu sehen.

Wir haben es uns mit einem schönen Camping-Dinner und unseren Campingstühlen gemütlich gemacht. Es war tatsächlich der schönste Sonnenuntergang, den wir je gesehen haben! Da man in diesem umzäunten Areal nicht wildcampen darf, sind wir anschließend wieder hinausgefahren und haben uns irgendwo im Nirgendwo auf den Boden gelegt, um unter einem unvergesslichen Sternenhimmel einzuschlafen.

  • Der Eintritt für das Areal hat uns etwa 10 Euro gekostet.
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Mongolei-Sonnenuntergang

Khongoryn Els – die singenden Sanddünen

Weiter ging es für uns zu den singenden Sanddünen „Khongoryn Els“. Auch wenn viele Routen über Bayandalai führen, gibt es Möglichkeiten, über Dugang zu fahren, was deutlich schneller und spritsparender sein kann.

Sobald ihr in den Bereich der Sanddünen kommt, solltet ihr beim Fahren etwas vorsichtiger sein. Scheinbar einfache Passagen können deutlich sandiger und tiefer sein, weshalb hier gute Fahrskills wichtig sind. Gegebenenfalls könnt ihr auch etwas Luft aus den Reifen lassen und diese wieder auffüllen, sobald ihr zurück auf besseren Straßen seid. Im nördlichen Gebiet der Sanddünen gibt es ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Preisklassen und Standards, von Jurten bis hin zu einfachen Zimmern.

Vor Ort könnt ihr euch beim Sandboarding, bei einem Kamelritt oder einer Wanderung auf die Dünen austoben. Wir mussten natürlich ganz nach oben auf die Sanddünen, wobei man den Aufstieg definitiv nicht unterschätzen sollte.

Hier gilt: Nehmt den schlauesten Weg und nicht den kürzesten! In einem Zickzackkurs arbeitet ihr euch über die Kämme nach oben. Mit einem moderaten Fitnesslevel könnt ihr den Aufstieg in etwa einer Stunde schaffen.

Von oben habt ihr eine wunderschöne Aussicht auf die endlosen Weiten der Mongolei. Der Abstieg geht dann deutlich schneller. Entweder lauft ihr einfach wieder hinunter oder ihr leiht euch zuvor bei Einheimischen ein kleines Board aus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir schließlich richtig die Dünen hinuntergeschossen, haha. Das Sandboarding hat wirklich unglaublich viel Spaß gemacht!

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Mongolei-Sanddünen-jurten

Weiter ins Outback – Richtung Shinejinst

Nach zwei Tagen sind wir Richtung Shinejinst aufgebrochen. Diesmal ging es wieder über Dugang, Bayanlig und irgendwelche anderen Straßen, aber wir haben es geschafft, haha.

Diese Region liegt tief im mongolischen Outback. Selbst nach stundenlanger Fahrt begegnet man kaum Einheimischen. Es sind wirklich endlose Weiten, in denen weit und breit keine Zivilisation zu sehen ist. Gerade in solchen abgelegenen Regionen ist es deshalb besonders wichtig, das Tanken gut zu planen. Über die Straßenverhältnisse brauche ich hier, glaube ich, gar nicht erst anzufangen.

Die Einheimischen freuen sich über jeden Besuch, und wir hatten dort einen richtig lustigen Abend. Über den „Buuntsagaan Lake“ bei Bayansair ging es für uns anschließend zurück in die Zentralmongolei. Dort haben wir uns innerhalb weniger Minuten gleich dreimal festgefahren. Ein kleines Abenteuer für sich!

In Bayankhongor trafen wir schließlich wieder auf Asphalt. Nach mehreren Tagen auf den Wellblechpisten war das mehr als ein Segen. Deshalb entschieden wir uns auch für den längeren, dafür aber deutlich entspannteren Weg über Arvaikheer und Kharkhorin nach Tsetserleg. Optional könntet ihr hier auch eine Abkürzung über Offroadstrecken nehmen.

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Tariat – Terkhiin Tsagaan Lake und Khorgo Mountain

Unser Ziel war schließlich Tariat mit dem „Terkhiin Tsagaan Lake“ und dem „Khorgo Mountain“. Ehrlicherweise hat uns diese Region nicht besonders gut gefallen, was allerdings auch am Wetter gelegen haben könnte. An einem schönen, sonnigen Tag hat der See bestimmt einiges zu bieten.

Auch hier gibt es nochmal die Möglichkeit, durch die Steppen zu reiten. Ansonsten sind wir anschließend nur noch zurück nach Ulaanbaatar gefahren.

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Übernachtungsmöglichkeiten während dem Roadtrip

Wir wollten auf unserer Reise eigentlich einen Mix aus Unterkünften und Camping machen. Da wir aufgrund unserer Weltreise keine eigene Campingausrüstung dabeihatten, sondern nur eine geliehene Ausrüstung von unserem SIXT-Verkäufer, waren wir allerdings nicht optimal ausgestattet.

Camping ist nicht immer ganz einfach

Ohne freistehendes Zelt kann das Campen teilweise ziemlich schwierig sein, da man nicht überall einen passenden Untergrund findet, in dem die Heringe halten. Wie bereits erwähnt, kannst du in der Mongolei aber fast überall in Jurten übernachten. In kleineren Orten gibt es außerdem einfache Unterkünfte.

Unterkünfte findest du oft erst vor Ort

Das Problem: Diese Unterkünfte sind meistens nicht auf Karten eingezeichnet. Deshalb hier unser Tipp: In jedem noch so kleinen Ort gibt es eigentlich mindestens einen kleinen lokalen Supermarkt. Frag dort einfach mit Google Übersetzer nach einer Unterkunft.

So haben wir eigentlich immer etwas gefunden. Die Leute haben meist irgendwelche Bekannten, die eine Unterkunft anbieten können.

Wie generell in der Mongolei sind die Standards dabei eher einfach und günstig. Oft gibt es auch keine richtige Dusche, aber besser als nichts, haha.

Keine Unterkunft auf der Karte? Kein Problem!

Deshalb: Mach dir keine Gedanken, wenn du auf der Karte keine Unterkunft findest. Frag einfach vor Ort nach. Und denk daran, dafür immer ausreichend Bargeld dabeizuhaben.

Was wir gerne vorher gewusst hätten

Rückblickend gibt es ein paar Dinge, die wir vor unserer Reise gerne gewusst hätten und die dir unterwegs einiges an Stress ersparen können.

Tanke lieber einmal zu viel als zu wenig

Auch wenn dein Tank noch zu drei Vierteln voll ist: Tanke am besten immer, wenn sich die Gelegenheit bietet. Zum Glück haben wir das selbst konsequent gemacht, denn unterwegs haben wir mehrfach festgestellt, dass Tankstellen, die auf der Karte eingezeichnet waren, entweder gar nicht existierten oder außer Betrieb waren.

Gerade in abgelegenen Regionen weißt du nie, wann die nächste funktionierende Tankstelle kommt. Deshalb gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig tanken.

Nimm immer eine zweite Kreditkarte und Bargeld mit

Nimm außerdem unbedingt eine zweite Kreditkarte mit, da nicht jede Karte überall akzeptiert wird. Vor allem außerhalb der Städte solltest du zusätzlich ausreichend Bargeld dabeihaben.

Verlass dich bei der Navigation nicht nur auf eine Karte

Für die Navigation empfehlen wir dir, mindestens zwei Offline-Karten herunterzuladen. Bei uns haben sich Organic Maps und Maps.me bewährt.

Verlasse dich außerdem nicht blind auf vermeintliche Abkürzungen. Auch wenn sie auf der Karte kürzer aussehen, führen sie oft durch deutlich schwierigeres Gelände und kosten am Ende mehr Zeit.

Plane lieber etwas weniger Strecke ein

Gleichzeitig solltest du dir genügend Zeit zum Durchatmen nehmen. Plane lieber etwas weniger Strecke pro Tag ein, denn die Fahrten sind oft länger und anstrengender als erwartet. Ein zusätzlicher Pausentag zwischendurch lohnt sich definitiv. So kannst du die Landschaft bewusster genießen und die Reise deutlich entspannter erleben.

Hör auf dein Bauchgefühl

Und unser wichtigster Tipp: Hör beim Fahren auf dein Bauchgefühl. Wenn sich ein Weg zu anspruchsvoll oder unsicher anfühlt, dreh lieber um und such dir eine alternative Route. Sicherheit geht immer vor.

Fazit unseres Mongolei Roadtrips

Der Roadtrip durch die Mongolei gehört definitiv zu unseren abenteuerlichsten Reiseerlebnissen bisher. Die endlosen Weiten, das Offroad-Fahren und die völlige Abgeschiedenheit machen die Reise zu etwas ganz Besonderem. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass gerade die schönsten Erlebnisse oft ungeplant entstehen.

Was wir euch aber wirklich ans Herz legen: Bereitet euch gut vor! Ein Mongolei-Roadtrip ist definitiv keine Fahrt ins Blaue. Die Entfernungen sind riesig, die Straßenverhältnisse teilweise schwierig und eine vermeintlich kurze Strecke kann schnell mehrere Stunden dauern. Setzt euch deshalb vorab intensiv mit eurer Route auseinander und plant lieber etwas weniger Kilometer pro Tag ein.

Eine gute Navigation, ausreichend Sprit, ein zuverlässiges 4×4-Fahrzeug und genügend Zeitpuffer sind für uns die wichtigsten Voraussetzungen. Gleichzeitig solltet ihr euch bewusst sein, dass nicht immer alles nach Plan läuft und genau das gehört irgendwie dazu.

Wenn ihr euch das selbstständige Fahren auf solchen Strecken nicht zutraut, gibt es natürlich auch organisierte Rundreisen mit Fahrer und Guide. Für manche ist das sicherlich die entspanntere Variante.

Wir würden den Mongolei-Roadtrip aber jederzeit wieder machen und können ihn absolut empfehlen. Mit guter Vorbereitung, etwas Abenteuergeist und der Bereitschaft, auch mal umzudrehen oder spontan umzuplanen, erwartet euch eine Reise, die ihr so schnell nicht vergessen werdet.

Weitere Mongolei Reiseberichte

Mongolei Reisebericht

Hier findest du einen allgemeinen Reisebericht zu unserer Mongolei Reise!

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