Nepal Trekkingtour

Mardi Trek und Annapurna Base Camp

Nepal Trekkingtour: 11 Tage in der Natur

In diesem Beitrag nehmen wir dich mit auf unsere 11-tägige Trekkingtour durch den Himalaya. Wir haben den Mardi Trek mit dem Annapurna Base Camp kombiniert und dabei zwei unterschiedliche Routen miteinander verbunden.

Wir zeigen dir unsere genaue Route, erzählen dir, was uns an den beiden Treks gefallen hat und wo die Unterschiede liegen. Außerdem teilen wir unsere Erfahrungen mit dem Trekking während der Monsunzeit, geben dir Tipps zur Vorbereitung und Packliste und zeigen dir, was die 11 Tage insgesamt gekostet haben.

Wenn du also selbst überlegst, den Mardi Trek und das Annapurna Base Camp zu kombinieren, bekommst du hier einen möglichst umfassenden Einblick in unsere Tour.

Suchst du unseren allgemeinen Nepal Reisebericht mit Kosten, Erfahrungen und unserem Fazit? Dann findest du ihn hier.

Warum wir Mardi Trek und Annapurna Base Camp (ABC) kombiniert haben

Bevor es für uns in die Berge ging, standen wir vor der Frage, welchen Trek wir überhaupt machen wollen. Gerade in der Regenzeit ist die Auswahl nicht ganz einfach, denn viele der bekannten Routen versprechen zwar spektakuläre Bergpanoramen, die Sicht ist durch die Wolken aber nicht immer garantiert. Außerdem muss man gerade zu dieser Jahreszeit immer die kurzfristigen Bedingungen vor Ort im Blick behalten. Erdrutsche oder über die Ufer tretende Flüsse können Wege und Straßen teilweise kurzfristig unpassierbar machen.

Wir haben uns deshalb für eine Kombination aus Mardi Trek und ABC entschieden. Beide Treks liegen relativ nah an Pokhara und führen über die erste Wolkengrenze hinaus. Gerade zur Regenzeit war das für uns ein entscheidender Punkt, denn dadurch waren die Chancen auf freie Ausblicke auf die Berge deutlich besser als beispielsweise beim Poon Hill, der niedriger liegt und bei dem die Sicht auf die umliegenden Gipfel während der Regenzeit deutlich unwahrscheinlicher sein kann.

Das Besondere an unserer Route: Mardi Trek und Annapurna Base Camp lassen sich miteinander verbinden. Wirklich viele Wanderer machen das allerdings nicht. Die meisten entscheiden sich für einen der beiden Treks und kehren anschließend wieder nach Pokhara zurück. Wir fanden die Kombination deshalb besonders spannend, weil wir so zwei verschiedene Routen miteinander verbinden konnten, ohne dafür einen komplett neuen Trek mit deutlich mehr Zeit und Kosten zu starten.

Auch finanziell passte die Route gut zu unserer Reise. Als Backpacker wollten wir nicht mehrere Wochen für einen Trek einplanen und dafür mehrere hundert Euro zusätzlich ausgeben. Der Annapurna Circuit beispielsweise dauert je nach Route ungefähr 14 bis 18 Tage und wäre für uns mit zusätzlichen Kosten von etwa 300 bis 500 Euro pro Person verbunden gewesen. Mardi Trek und ABC boten uns dagegen die Möglichkeit, innerhalb von 11 Tagen zwei verschiedene Trekkingrouten miteinander zu verbinden und trotzdem einen großen Teil der beeindruckenden Annapurna-Region zu erleben.

Unsere Route im Überblick

Los ging es für uns zunächst mit dem Auto von Pokhara nach Kande auf etwa 1.775 Metern Höhe. Von dort starteten wir unsere Wanderung auf dem Mardi Trek. Nach ungefähr vier Tagen erreichten wir den Mardi Viewpoint auf 4.200 Metern. Wir stiegen noch am selben Tag wieder deutlich ab und erreichten Kyupche bei Lumle auf rund 2.600 Metern.

Von dort ging es über den Fluss weiter nach Jhinu Danda auf etwa 1.760 Metern, wo für uns der zweite Teil der Wanderung zum Annapurna Base Camp begann. Nach weiteren vier Tagen erreichten wir schließlich das ABC auf 4.130 Metern Höhe. Anschließend folgte unser dreitägiger Abstieg zurück nach Jhinu Danda, wo wir die Wanderung beendeten. Von dort ging es mit dem Auto noch etwa drei Stunden zurück nach Pokhara.

Insgesamt waren wir damit 11 Tage unterwegs und haben auf einer Wanderung zwei unterschiedliche Treks miteinander verbunden: vom Mardi Viewpoint über einen eher ungewöhnlichen Übergang bis hin zum Annapurna Base Camp.

Wir haben unsere Tour direkt vor Ort in Pokhara gebucht. Der Anbieter hieß “Essence Tours and Travels & Treks and Expedition Pvt. LTD.“ (Hier geht‘s zur Website) Unser Guide war Pritam Ghale (@preetam_ghale auf Insta)

Ansonsten war Pokhara unser Ausgangspunkt. Hier können wir dir diese Unterkunft empfehlen: New elites guest house 

Vergleich der beiden Treks

Mardi Trek zum Mardi Viewpoint – 4.200 Meter

Der Weg zum Mardi Viewpoint auf 4.200 Metern führt über weite Strecken durch den Wald. Dadurch hatten wir unterwegs nicht ständig freie Sicht auf die Berge, was wir etwas schade fanden. Dafür ist der Trek insgesamt sehr moderat. Abgesehen von einem kleineren steileren Abschnitt am Anfang und dem letzten Stück zum Viewpoint gibt es kaum wirklich steile Anstiege. Wer regelmäßig wandert, sollte mit dem Mardi Trek daher grundsätzlich gut zurechtkommen.

Oben angekommen, hat uns vor allem die Vielseitigkeit des Bergpanoramas beeindruckt. Im Vordergrund liegen die saftig grünen Berge, dahinter werden die Gipfel zunehmend felsiger und karger. Im Hintergrund ragen schließlich die riesigen, schnee- und eisbedeckten Berge des Himalaya in den Himmel. Genau diese verschiedenen kontrastreichen Landschaften, die man gleichzeitig vor sich hat, haben die Aussicht für uns so besonders gemacht.

Weiter bekommt ihr hier einen besonders guten Blick auf den Machhapuchhre, besser bekannt als Fishtail. Bei guter Sicht kann man auf der anderen Seite außerdem weit hinunter ins Tal bis in Richtung Pokhara schauen. Neben dem Fishtail (6.993 m)siehst du unter anderem Annapurna South (7.219 m), Hiunchuli (6.441 m), Annapurna I (8.091 m), Annapurna III (7.555 m) und  Gangapurna (7.455 m).

Annapurna Base Camp – 4.130 Meter

Nach dem Mardi Trek ging es für uns weiter zum Annapurna Base Camp auf 4.130 Metern. Schon der Weg dorthin hat uns landschaftlich sehr gut gefallen. Während wir beim Mardi Trek lange durch den Wald unterwegs waren, führt die Route zum ABC immer wieder entlang des Tals. Dadurch hat man während der Wanderung deutlich häufiger freie und weitläufige Ausblicke auf z.b. ganz viele Wasserfälle. Bei klarer Sicht sogar auf den Fishtail, dass man ihn quasi ‚verfolgen‘ kann. Zudem kommt man auf diesem Trek deutlich häufiger in Austausch mit den Einheimischen und bekommt einen schönen Einblick, in das Leben in den Bergen.

Auch die Unterkünfte entlang der Strecke bieten immer wieder schöne und weite Blicke ins Tal. Gerade zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang lohnt es sich, etwas Zeit draußen zu verbringen und die Aussicht von der Unterkunft aus zu genießen.

Was uns auf dieser Route allerdings ziemlich aufgefallen ist: Es gibt unglaublich viele Treppen. Über weite Teile der Strecke geht es immer wieder Stufe für Stufe bergauf oder bergab. Das macht die Wanderung zwar nicht unbedingt technisch anspruchsvoll, kann durch die vielen Treppen aber trotzdem irgendwann ordentlich in die Beine gehen.

Am ABC hatten wir persönlich etwas stärker mit der Höhe zu kämpfen als am Mardi Viewpoint. Obwohl beide Punkte auf ungefähr 4.200 Metern liegen, haben wir die Höhe dort anders wahrgenommen. Einen eindeutigen Grund dafür können wir nicht nennen, vielleicht lag es am längeren Aufenthalt auf dieser Höhe, vielleicht auch einfach an der Tagesform.

Der letzte Aufstieg zum Annapurna Base Camp hat uns dagegen überrascht. Wir hatten ihn uns deutlich anspruchsvoller vorgestellt, tatsächlich war das letzte Stück für uns relativ leicht zu bewältigen. Oben angekommen, befindet man sich dann mitten im Annapurna-Massiv und ist von gewaltigen Bergen umgeben. Vom Base Camp hat man unter anderem Aussicht auf Annapurna I (8.091 m), Annapurna South (7.219), Hiunchuli (6.441 m), Machhapuchhre (6.993 m), Annapurna III (7.555 m) und Gangapurna (7.455 m). Genau dieses Gefühl, von riesigen Gipfeln regelrecht eingeschlossen zu sein, macht das ABC für viele Wanderer zu einem besonderen Ziel.

Im Vergleich zum Mardi Trek ist das Annapurna Base Camp allerdings deutlich touristischer. Die Route ist bekannter und entsprechend waren bei uns wesentlich mehr Wanderer unterwegs. Während wir den Mardi Trek teilweise sehr ruhig erlebt haben, merkt man auf dem Weg zum ABC deutlich stärker, dass man auf einer der bekanntesten Trekkingrouten Nepals unterwegs ist.

Fazit zum Vergleich der Treks

Was uns persönlich überrascht hat: Die Aussicht am Mardi Viewpoint hat uns sogar besser gefallen als die am Annapurna Base Camp. Das lag vor allem an der kontrastreichen Landschaft. Die Kombination aus den üppig grünen Bergen, den felsigen Gipfeln und den gewaltigen schnee- und eisbedeckten Bergen dahinter hat für uns ein besonders abwechslungsreiches Panorama geschaffen. Zusammenfassend können wir sagen, dass uns die Aussicht beim Mardi Trek besser gefallen hat, der Trek an sich hat uns beim ABC mehr überzeugt.

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Monsunzeit: Vor- und Nachteile

Wir waren während der Monsunzeit in Nepal unterwegs, eine Zeit, die für Trekking nicht unbedingt als erste Wahl gilt. Trotzdem hat die Regenzeit nicht nur Nachteile. Im Gegenteil: Gerade die unglaublich grüne Landschaft und die wenigen anderen Wanderer haben die Wanderung für uns teilweise sogar zu etwas Besonderem gemacht.

Die Vorteile

Farbenprächtige Natur

Einer der größten Vorteile der Monsunzeit ist für uns ganz klar die Natur. Die Landschaft ist unglaublich grün und wirkt dadurch noch lebendiger. Besonders auf dem ABC Trek gibt es zu dieser Zeit außerdem unzählige Wasserfälle, die durch die Wassermassen entlang der Berghänge hinunterlaufen.

Ausreichend Sauerstoff durch Vegetation

Sauerstoff durch die Pflanzen? Unser Guide hat uns erklärt, dass aufgrund der üppigen Vegetation während der Monsunzeit und dem daraus produzierenden Sauerstoff uns die Anpassung an die Höhenluft leichter fallen könnte. Ob da wirklich was dran ist, konnten wir nicht eindeutig herausfinden. Aber tatsächlich hatten wir erstaunlich wenig Probleme mit der Höhenluft, obwohl das unser erster Trip in solchen Höhen war. 

Freie Auswahl bei den Camps

Ein riesiger Vorteil war natürlich, dass zu dieser Jahreszeit nur sehr wenige Menschen unterwegs waren. Wir mussten uns keine Gedanken machen, noch einen Platz in einer Lodge zu bekommen, sondern konnten uns praktisch immer frei aussuchen, wo wir übernachten wollten.

Kaum Touristen

Teilweise waren wir auf den Wegen fast komplett alleine unterwegs. Dadurch hatten wir auch viel mehr Kontakt zu den Menschen, die in den Lodges arbeiten. Wir kamen beispielsweise spontan mit den Mitarbeitern in der Küche ins Gespräch und landeten sogar das ein oder andere Mal bei kleinen Küchenpartys.

Die Nachteile

Keine Garantie auf klare Sicht

Der größte Nachteil war für uns die Sicht. Durch die Wolken und den Regen hatten wir auf dem Weg häufig keine freie Aussicht auf die Berge. Gerade wenn man wegen der beeindruckenden Bergpanoramen nach Nepal kommt, kann das natürlich enttäuschend sein.

Regen und Feuchtigkeit

Mit Regen muss man während der Monsunzeit rechnen und zwar nicht nur ein bisschen. Wege und Kleidung sind teilweise dauerhaft feucht, was die Wanderung deutlich unangenehmer machen kann.

Blutegel!!!

Ein Thema, das wir definitiv nicht vergessen werden: Blutegel. Vor allem auf dem Verbindungsweg vom Mardi Trek über Forest Camp, Kyupche und Landruk in Richtung ABC waren davon teilweise unglaublich viele unterwegs. Durch die feuchten und stark bewachsenen Wege hatten wir dort mit Abstand am meisten mit ihnen zu kämpfen.

Weniger Kontakt zu Einheimischen

Dass während der Monsunzeit deutlich weniger Menschen unterwegs sind, kann gleichzeitig Vor- und Nachteil sein. Wir fanden es beispielsweise schön, dadurch so viel Zeit mit den Mitarbeitern der Lodges verbringen zu können. Gleichzeitig ist auf den Wegen und in den Dörfern natürlich deutlich weniger los und man kommt automatisch mit weniger Menschen in Kontakt. Was bei diesem Punkt für dich stärker ins Gewicht fällt, ist deshalb ganz persönlich: Wenn du Ruhe und wenige Menschen suchst, kann die Monsunzeit genau das Richtige sein. Wenn du dagegen die lebendige Atmosphäre der Trekkingrouten und den Austausch mit vielen Einheimischen suchst, fehlt dir davon in der Regenzeit möglicherweise ein Teil der Experience.

Unser Fazit zur Monsunzeit

Für uns hatte die Monsunzeit deshalb Vor- und Nachteile. Die fehlende Sicht und der viele Regen können definitiv nerven. Gleichzeitig haben wir Nepal dadurch unglaublich grün erlebt, waren fast alleine auf den Wegen und konnten viele sehr persönliche Momente mit den Menschen in den Lodges erleben. Wenn du mit wechselhaftem Wetter leben kannst, kann Trekking während der Monsunzeit also durchaus seinen ganz eigenen Reiz haben.

Packliste (Monsunzeit)

Wie bereits erwähnt waren wir in der Monsunzeit unterwegs. Je nachdem zu welcher Zeit du vor Ort bist, solltest du die Packliste etwas anpassen. 

  • 3x Socken
  • 2x lange Hose (keine Shorts wegen Blutegel)
  • 3x Oberteil (Kurzarm, Langarm, Merino/Thermo)
  • Ein komplettes Set, was immer trocken bleibt und nur im Camp angezogen wird
  • Stirnlampe
  • Hygiene-Set + kleines Handtuch
  • Trinkflasche
  • Schlafmaske
  • Handschuhe, Mütze, Buff, Cap
  • Powerbank, Ladekabel
  • Regenponcho, Daunenjacke
  • Sonnencreme, Ibuprofen, Blasepflaster
  • Buch, Kartenspiele

Unser Tipp: Als Trinkflasche empfehlen wir dir eine Nalgene, da du sie auch gleichzeitig als Wärmflasche nutzen kannst! 

Unsere Tipps für die Wanderung

Nach 11 Tagen auf dem Mardi Trek und zum Annapurna Base Camp haben wir einiges gelernt, was wir vor unserer Wanderung gerne gewusst hätten. Deshalb hier unsere wichtigsten Tipps, die dir die Tour vielleicht ein kleines bisschen angenehmer machen.

Nicht zu viel einpacken! Für die komplette Wanderung hat uns ein Rucksack für uns beide gereicht. Das große Gepäck könnt ihr in der Regel im Hotel in Pokhara lassen und nur das mitnehmen, was ihr für die Wanderung wirklich braucht. Gerade beim Wandern in der Höhe merkt man jedes zusätzliche Kilo irgendwann.

Zwei Wanderoutfits plus eins zum Wechseln! Wir hatten jeweils zwei Wanderoutfits dabei, sodass wir wechseln konnten, wenn eines durch Regen oder Schweiß feucht geworden war. Zusätzlich hatten wir jeweils ein komplett trockenes Outfit, das wir ausschließlich für die Zeit in den Unterkünften genutzt haben. So konnten wir uns nach dem Wandern umziehen und hatten immer etwas Trockenes zum Anziehen.

Etwas zur Unterhaltung einpacken! Unterschätze nicht, wie viel Freizeit du unterwegs hast. Gerade wenn du früh losläufst, bist du oft schon gegen 14 oder 15 Uhr in der Unterkunft und hast anschließend den restlichen Nachmittag frei. Ein Buch, Kartenspiel oder etwas Ähnliches kann da goldwert sein.

Ausreichend Bargeld mitnehmen! Auf den Trekkingrouten gibt es nur wenige Möglichkeiten, an Bargeld zu kommen oder mit Karte zu bezahlen. Deshalb lieber vorher ausreichend Bargeld einpacken und nicht zu knapp kalkulieren.

Trinkgeld für den Guide einplanen! Wenn du mit einem Guide unterwegs bist, solltest du das Trinkgeld von Anfang an in eure Reisekosten einrechnen. Für uns war das ein selbstverständlicher Teil der Kosten der Wanderung.

Den richtigen Guide auswählen! Bei der Auswahl des Guides würden wir nicht nur auf den Preis schauen. Wir haben uns bewusst für einen jungen Guide in unserem Alter entschieden, weil wir uns erhofft haben, auch charakterlich gut miteinander zu harmonieren. Und genau das hat für uns super funktioniert. Schließlich verbringt man viele Stunden und mehrere Tage miteinander, da sollte die Chemie stimmen.

Hier nochmal unsere Empfehlung: Pritam Ghale (@preetam_ghale auf Insta)

Höhenluft und Akklimatisierung! Langsam aufsteigen: Auch wenn ihr körperlich fit seid und euch der nächste Anstieg eigentlich problemlos zutrauen würdet, würden wir nicht zu schnell Höhe machen. Unsere persönliche Faustregel war, nicht mehr als etwa 1.000 Höhenmeter an einem Tag aufzusteigen.

Gerade beim Trekking geht es deshalb nicht darum, möglichst schnell möglichst hoch zu kommen. Für eine gute Akklimatisierung gilt vielmehr das Motto: „Walk high, sleep low.“ Also tagsüber hoch  aufsteigen und wenn möglich zum Schlafen auf eine niedrigere Höhe absteigen. So bekommt der Körper Zeit, sich an die Höhe zu gewöhnen. Am Annapurna Base Camp lässt sich das Prinzip „sleep low“ allerdings nicht mehr wirklich umsetzen, da man dort auf 4.130 Metern übernachtet. Hier heißt es deshalb vor allem: langsam aufsteigen, auf den eigenen Körper hören und sich ausreichend Zeit zur Akklimatisierung geben.

Regenschirm: unser kleiner Gamechanger! Gerade während der Monsunzeit ist die richtige Ausrüstung essenziell. Unser persönlicher Gamechanger war ein kleiner, zusammenklappbarer Regenschirm, auch wenn wir selbst leider keinen dabei hatten. Unser Guide hatte einen dabei und wir konnten dadurch aus erster Hand erleben, welchen riesigen Unterschied so ein kleiner Schirm macht, um den Körper beim Wandern im Regen trocken zu halten. Danach würden wir auf einen langen Poncho setzen und erst als letzte Option auf Regenjacke und Regenhose zurückgreifen.

Der Grund: Beim Wandern produziert der Körper ordentlich Wärme und Schweiß. Zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit während des Regens wird eine Regenjacke deshalb schnell von innen genauso nass wie von außen. Mit dem Regenschirm kann der Körper dagegen deutlich besser „atmen“, während der Regen trotzdem abgehalten wird.

Kosten

Hier eine Auflistung der konkreten Kosten unserer Trekktingtour. 

  • Tourguide, Permit, Transport: 489€
  • Mardi Trek Essen+Unterkünfte: 4 Tage 194€
  • ABC Trek Essen+Unterkünfte: 7 Tage 389€
  • Gesamt: 1.072€ / p.P. 536€

Mit welchen Kosten du grob vor Ort in den Camps rechnen kannst:

  • Camps: im Schnitt ca. 1000-1500 NPR/ 6-9€ pro Zimmer, dazu kommt Dusche, WLAN, Strom
  • Verpflegung: im Schnitt mit 2x Getränk + 2x Essen = 1500-2000 NPR/9-12€
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